eisfuchsLabor

Es hat im letzten Jahr einiges an Veränderungen gegeben, und ich dachte, ich schulde Euch eine Erklärung, warum – trotz der Veränderungen – diese Seite bislang unberührt blieb.

Fakt ist: Ich war nie gänzlich untätig. Ich habe im letzten Jahr meine Ausbildung beendet, eine Menge mehr über Beruf und Leben gelernt, eine Menge auf die Beine gestellt – teilweise nicht alleine – und viele neue Techniken kennengelernt. Viele dieser neuen Techniken konnte ich auf meinem alten Server nicht tragen, deswegen musste ein neuer Server her. Oder besser gesagt, endlich mal ein richtiger.

Und jetzt sitze ich im Bett, tippe diesen Eintrag auf meinem Handy, in einer App, die eigentlich für Code-Änderungen gedacht ist, und erkläre Euch, warum dieses Blog so kurz kommen musste.

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Der Grund: Brutale Killerspiele Ich hatte und habe zu wenig Zeit, alles auf einmal machen zu können.

Mit neuen Techniken, die man ausprobierte und auch endlich ausprobieren konnte, wuchs auch der Drang, Altlasten zu beseitigen und »alles mal neu« zu machen. Klang wie eine großartige Idee in meinem Kopf – war aber tatsächlich eher leichter gedacht als auch gemacht. Ich will konkreter werden; PHP sollte weg, Python sollte her. Ich habe lange nach Möglichkeiten gesucht, zumindest schon mal die Blogs umzuziehen. Die Lösung, die ich jetzt fahre, ist eher simpel.

Lösungen für Probleme, die es nicht gibt

Mir fiel schnell auf, wo das Problem war: Ich versuchte, Lösungen für ein Problem zu finden, das es nicht gab. Ich hielt mich viel zu lange mit Gedanken über ein neues System, das die Inhalte verwalten sollte, auf, statt einfach mal irgendwas zu machen! Ich nahm also das, was ich schon hatte: Markdown-Dateien, eine Code-App, die auch SFTP konnte, und ein kleiner SFTP-Client. Das Blog selber suchte nur einfach nach dem Markdown-Dateien, renderte sie und spielte sie roh aus. Fertig war das Blog.

Es fehlen jetzt natürlich noch wahnsinnig viele Inhalte. Aber ich kann das Blog bei jeder Gelegenheit schreiben, brauche kein unnötiges Dashboard, kein CMS, das sich mit jeder Version mehr aufbläst, und hab etwas, das ich gebaut habe. Ich.

Noch ein paar Informationen für die Nerds unter Euch: Die eigentliche Web-App bearbeite ich lokal, pushe meine Änderungen per git auf meinen Server, wo ein post-receive-Hook das Repository lokal pullt, den Server neu startet und überhaupt alles tut, das nötig ist, damit Ihr diesen Schwall an Halbschlafsgedanken erst aufnehmen könnt.

Nachtrag vom 5. Juli 2014: Das mit den git-Hooks mache ich nicht mehr. Ich verwende jetzt dieses coole Branch-Feature und regle meinen Deployment-Prozess etwas ... weniger fehleranfällig. Ihr solltet das auch tun!

Schlaft gut. Baut mal was Cooles.

Dass PHP weit verbreitet ist, heißt nicht zwingend, dass PHP tatsächlich auch voll die coole Sprache ist.