Am Wochenende konnten wir Sturm auf Zons beiwohnen, wobei wir uns im Nachhinein darüber geärgert haben, Eintritt bezahlt zu haben. Es waren wirklich wenig Stände und das Programm lief außerhalb unseres Wahrnehmungsbereiches ab, und abgesehen von ein, zwei halbwegs interessanten Gesprächen an den Ständen war die Auswahl an Händlern und Schaustellern wirklich spärlich.
Ich habe nur einen einzigen Schnappschuss an dem Tag gemacht - und das war nicht mal in der Feste, sondern draußen beim Heerlager.

Jetzt ein Eis!

Der Anfang der Woche war schwül und drückend. Eben das Wetter, bei dem man seiner Routine und dem Job nachkommt und dann zu Hause nassgeschwitzt am liebsten gar nichts mehr macht als das Nötigste im Haushalt.
Ein paar Gedanken zu SPIEL2.EXE und dem Ballspiel konnte ich sammeln, aber wirklich etwas daraus geworden ist da nicht, außer, dass sich mir immer wieder die Frage aufdrängte, ob es nicht tatsächlich schneller wäre, das Redesign zu Jeremy's Art Generator über die Bühne zu bringen als SPIEL neu zu schreiben. Das bleibt dann wohl noch abzuwarten. Aber ich hätte schon eher Bock auf das Spiel. Und TypeScript.

Den Feiertag werde ich nutzen, um mich alter Domains zu entledigen, die ich seit Jahren nicht mehr gepflegt habe und die wirklich einfach wegkönnen. Was bringt es denn, die da vor sich hinschimmeln zu lassen. Ich weiß wirklich nicht, ob ich da jemals noch was mit machen würde, und selbst wenn, dann wäre es für mich einfacher, eine neue Domain zu registrieren, weil seit der ersten Registrierung dieser Altdomains wirklich so viel Zeit verstrichen ist, dass das mit dem ursprünglichen Gedanken der Domains (insgesamt fünf Stück, drei davon aus 2009) kaum noch etwas zu tun hätte.
Hoffentlich sehen das die Menschen, die mich seit der Zeit kennen, als wir noch Gokart-Hörspiele im Wildpark aufgenommen haben, mit Nachsicht. Es ist Zeit, loszulassen.

Hab ich zumindest gedacht.
Der Plan war, eben ein paar Pakete (darunter neben ssh, nginx und sudo auch git) zu aktualisieren, wenn ich ohnehin gerade "Dinge mit dem Internet" mache. Kurz darauf ging dann meine Gitea-Instanz nicht. Das habe ich zunächst darauf geschoben, dass ich git aktualisiert habe, was naheliegend war. Im Log waren allerdings ganz viele Fehler zu Verbindungsproblemen auf Port 5432 und das bedeutete: Datenbankprobleme. Aus irgendeinem Grund lief die Postgres-Datenbank nicht mehr. Der Dienst rauchte immer sofort mit "No Clusters, Fuck You" ab. Mehrere Versuche, einfach Clusters (excite! cloud-based! it-just-works! out of the box!) zu erzeugen, schlugen fehl. Letztendlich stand ich irgendwie komplett ohne Datenbank da (nein, ich habe keine Pakete komplett gelöscht oder deren Daten getilgt, ich hab nur immer wieder mit verschiedenen Einstellungen Dienste neu gestartet). Später war die einzige Frage, die mich noch interessierte: Wie konnte Gitea überhaupt jemals funktionieren? Auf meinem ganzen Server war kein Anzeichen irgendeiner Datenbank erkennbar. Keine Daten, nichts. Und doch war in der Konfiguration ein Benutzer, Passwörter und lauter so heiße Geschichten eingetragen.
Resigniert (hoffentlich benutzt keine andere Anwendung noch Postgres) stellte ich Gitea auf sqlite um. Allerdings waren jetzt alle Projekte, Organisationen und Tickets weg. Das mit den Tickets ist wirklich nur halb so wild. Die habe ich eh kaum gepflegt. Schlimmer war eigentlich, dass die Repositories, die immer noch unter /var lagen, nicht einfach neu importiert werden können.
Also muss man:

  • Die Repositorys zur Sicherheit einmal sichern/kopieren,
  • alle Gruppen, Benutzer und Projekte neu anlegen (beim ersten Versuch kommt ein 500-Fehler, beim zweiten funktioniert es dann) und
  • Gitea stoppen und mit sqlite3 bei allen Zeilen in der Repository-Tabelle die Zeile is_bare auf 1 setzen.

Wenigstens sind keine Daten verloren gegangen. Also, klar, irgendwo hatte ich den Code eh noch, also von irgendwo hätte ich sicher alles pushen können, aber so war es dann doch wesentlich eleganter, alles wieder herzustellen.