time since
oct 13, 1988
erkennen sie ironie, wenn sie davor stehen?
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oct 13, 1988
erkennen sie ironie, wenn sie davor stehen?
Hallo Leute. :)
Ich hatte ja vor kurzem an dieser Stelle bereits einen Artikel verfasst, weil mir unerwarteter Weise ein Kommentar eingeschickt wurde, den ich irgendwie belustigend fand und daher öffentlich und ganz ausführlich beantworten wollte.
Und da ich schon so einleite, dürfte klar sein, was mir heute passiert ist. Genau! Denn heute gab es:
the retørn* of teh kommentare schreibende missgestålt of doom! ¶
* Ich bin mir nicht sicher, ob wir von der gleichen Person/Gestalt reden, aber es ist anzunehmen.
(Der nachfolgende Kommentar hat mich so erheitert, dass ich mein Handy mehrmals weitergereicht habe zum Lesen. Bisher konnte mir niemand genau sagen, was der Autor vielleicht kritisieren oder überhaupt sagen wollte. Er “erschien” im Übrigen nicht in diesem Blog, sondern im Kassetten-Blog.)
Und natürlich: Hier ist meine Antwort.
Hallo, Du feiges Stück.
Also, um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass ich ein großes, intelligentes Arschloch bin, aber wenn Du das denkst, ist das doch in Ordnung? Und was hat das damit zu tun, ob ich tierlieb bin oder nicht? Steht das irgendwie unter dem gleichen Wörterbuch-Artikel? Gibt es ein kausales Bindeglied, das ich übersehe?
Um zu sagen, ob ich dächte, dass ich besser bin als Du, müsste ich erstmal wissen, wer Du bist. Aber statt aus Deinem verkümmerten Loch zu kommen, verkriechst Du Dich dort nur noch weiter, und reitest Dich mit einem peinlichen “Kommentar” nach dem anderen immer tiefer in das Image eines kleinen, zwölfjährigen Hauptschülers, der den ganzen Tag WoW spielt und zum Lernen von Deutsch oder Mathe keine Zeit hat; geschweige denn dafür, in die Schule zu gehen.
Und statt Dich in irgendeiner Art und Weise bei mir zu melden, die es eines menschlichen Wesens würdig wäre, kriechst Du auf dem Niveau eines frisch geborenen Schimpansen über den Kommunikationsboden und wirfst mit WoW-”Fach”ausdrücken um Dich, dass jedem, der nicht 75% seiner Lebenszeit in einer Welt aus gehirnamputierten Orks und selbstgefälligen Nachtelfen verbringt, sofort schwindelig wird. Wo wir auch gerade dabei sind: Hier ist ein Wort, das Du unbedingt buchstabieren lernen musst:
Niveau [ni.ˈvoː]
War das groß genug für Dich? Und gleich noch dabei; dieses Wort ist ein Substantiv, das heißt, man schreibt es immer groß; ganz anders dagegen ist es mit Adjektiven (“Wie-Wörter”) und Verben (“Tu-Wörter”), aber das ist Dir anscheinend zu hoch, daher verschwende ich meine Energie lieber auf etwas anderes.
Seien wir mal realistisch, und nehmen mal an, ich würde wenigstens eine Minute lang versuchen, zu verstehen, was Du mir sagen wolltest oder was Dich an mir stört.
Dass ich hässlich bin? Ich bitte Dich. Und was ist ein Hengo? Ist das so eine Art Küchengerät? Es interessiert mich nicht. Aber wenn Dich mein Anblick so schmerzt, warum verbringst Du dann überhaupt Zeit damit, Profil-Bilder von Leuten auf Facebook stundenlang anzustarren? Weil die hässlich sind? Wir wissen doch beide, dass es praktischer wäre, diese Zeit in WoW zu investieren; immerhin kostet das Geld. Da wäre Facebook doch echt Zeitverschwendung. Außerdem hat niemand von uns beiden was davon, wenn Du Dir Bilder von (in Deinem kleinen Universum) hässlichen Menschen ansiehst.
Bist Du vielleicht einfach neidisch? Auf mein Zimmer? Auf mein Leben? Dass ich glücklich bin, mit dem, was ich habe und bin? Und ganz ohne WoW? Bist Du vielleicht einfach zu geschädigt, dass bei Dir (in Deinem kleinen Universum) alles voll mit Hengos, Hoggers und Blipdorfdeppen ist, und Dich gar nicht mehr anders auszudrücken vermagst? Ist es das? Bist Du neidisch darauf, dass ich weiß, wie man eine Rechtschreibkorrektur zu seinen eigenen Gunsten verwendet? Oder darauf, dass in meiner kleinen Welt noch nicht alles hässlich bunt und auf stumpfsinnige Missionen reduziert ist?
Ganz ehrlich muss ich mir von Dir rein gar nichts sagen lassen. Und zwar einerseits, weil Du einfach viel zu feige bist, um mir persönlich eine E-Mail zu schreiben, die ich dann vielleicht nicht öffentlich beantworten muss, weil ich keinen blassen Schimmer habe, wem ich für diesen (zwar belustigenden, aber) total hirnlosen Wortbrei in den Arsch treten soll, und andererseits, weil ich mich einfach nicht auf dieses Niveau (guck mal, da ist dieses Wort schon wieder!) herablassen möchte, auf dem Du kriechst; denn alles, was Du gegen mich hervorzubringen meinst müssen, total nichtig und bedeutungslos ist, wenn Du ein wenig Anstand hättest, die Leute, die Du nicht leiden kannst, einfach zu meiden, statt dämliche Briefe in einem ähnlich dämlichen Deutsch zu schreiben.
Lern Deutsch. Sei nicht so feige. Sprich persönlich mit mir, wenn Du ein Problem mit mir hast. Du armselige, kleine Missgestalt.
P.S.: Ich überarbeite nichts. Nicht für Dich.
So. Und vielleicht können wir jetzt über ganz normale Sachen reden und diskutieren, wie es ganz normale und erwachsene Menschen eben so machen.
Hallo Leute.
Eigentlich ist dieses Blog ja stillgelegt, aber ich habe mit der CS5-Reihe schon meine Regel gebrochen, und aktuell kam sogar gestern noch ein Kommentar; allerdings zu einem Artikel, den ich Anfang dieses Jahres schrieb und der längst obsolet klassifiziert werden dürfte, dennoch sehe ich Anlass, diesen Kommentar ganz öffentlich mal zu diskutieren, da der nicht ganz unbedenklich ist.
Gleich zu Anfang sei kurz darauf hingewiesen, dass ich bisher nicht 100%ig sicher sagen kann, wer mir diesen lustigen Kommentar geschickt hat, aber ich möchte gerne darauf antworten.
Hallo!
Na, Du armseliges Geschöpf?
Ich hoffe, Du genießt Deinen Kaffee und Deinen neuen Freund.
Das wollte ich Dir nur wünschen – und kurz anmerken, dass ich nicht ganz sicher bin, wie mir dieser Hinweis helfen soll, zu denken, dass Du keine Schlampe bist.
Ich sage dann auch Tschüß. :)
LG (das heißt LIEBE GRÜẞE!) — eiszfuchs
P.S.: Und Du bist feige und dumm. Ich bin lieber hässlich (und komme damit klar) als feige und dumm.
Und hier habe ich noch ein paar Tipps an den Autor, falls er (oder sie?) das nächste Mal einen Kommentar unter falschem Namen schreiben möchte:
Ich finde es im höchsten Maße verachtenswert, unter falschem Namen Kommentare in Blogs zu schreiben. Diese Angelegenheit hatte sich für mich übrigens schon in den ersten drei Sekunden eines Telefonats geklärt.
So eine Aktion zeugt von einer Arroganz und Feigheit, die ihresgleichen sucht.
Werd’ erwachsen! Mit solchen Kindereien erreichst Du gar nichts!
So. Genug davon.
Qualifizierte Kommentare von halbwegs erwachsenen Menschen werde ich natürlich nach wie vor freischalten.
Viel Spaß beim Kommentarefläschen wünscht Euch,
– Euer eiszfuchs

Wirklich. Ist nicht weit. Nur noch ein Stückchen. Manchmal läuft man im Dreieck.
Ich habe mal ein wenig herumgebastelt; und ich bin froh, Euch schon mal das neue Logo anteasern zu können.

Das wird das Logo, unter dem diese Seite stehen wird, wenn sie sich erholt hat. Geht momentan kreativ gar nichts bei mir. :(
Hallo Leute!
Es gibt ja die verrücktesten Sachen, und momentan ist ja die Free! Music! Week, da dachte ich, ich stoße ich Euch noch mal auf bug|report, weil es ja sein könnte, das der/die Eine oder Andere noch nichts von diesem Electronic-Künstler gehört hat. Der eigentliche Grund ist aber natürlich, weil bug|report seine Musik unter der Creative Commons License veröffentlicht.
Momentan arbeitet der Kölner an seinem Projekt pop|art, von dem momentan nur ein einziger Track verfügbar ist, weil er in letzter Zeit sehr frustriert war, sodass er beschlossen hat, das Album dieses Mal im Stillen zu produzieren.
Als kleines Leckerli arbeitet er allerdings bei einigen Stücken mit lokalen Musikern zusammen, sodass das Album schön unterhaltsam und durchzogen zu werden verspricht.
Also. Hört mal rein.
Ich schlage vor, Ihr hört mal in diese Stücke rein:
Aber eigentlich ist für jeden was dabei. :3
Viel Spaß und einen schönen Abend noch,
..eiszfuchs
P.S.: Jah, Ihr Schlauberger. bug|report bin ich. Gut erkannt. Aber pssssst. Das bleibt unter uns, okay? ;)
Es war einmal ein Mann, der keinen Blick für das Schöne in der Welt hatte.
Griesgrämig schlenderte er durch sein Leben, ohne dass je auch nur ein Lächeln um seine Lippen gespielt hätte.
Eines Tages erschien ihm eine leuchtende Gestalt mit großen Flügeln. Ihren Hals schmückte ein Reif, an dem eine Leine angebracht war.
“Führe mich”, sagte die Gestalt, “und ich werde Dir die Schönheit der Welt zeigen.”
Da erschrak der Mann und flüchtete.
Am nächsten Tag erschien ihm die Gestalt ein zweites Mal.
“Führe mich”, sagte die Gestalt, “und ich werde Dir Deine Welt erleuchten.”
Diesmal war der Mann vorbereitet. Doch er stieß die Gestalt zurück und lief rasch fort.
Am dritten Tag erschien die Gestalt ein drittes Mal.
“Führe mich”, sagte die Gestalt, “und diese letzte Chance wirst Du nicht bereuen angenommen zu haben.”
Das erzürnte den Mann so sehr, dass er nach der Leine griff. Diese stand augenblicklich in Flammen, als er sie berührte, und wand sich um seinen Arm und hielt ihn fest.
Gleich tauchten abertausende Gestalten auf und stoben zum Himmel auf, der sich verdunkelte. Es begann zu regnen und Donner und Blitze schlugen auf die Erde. Um den Mann riss die Erde auf und die Grauen der Welt schlugen mit ihren Krallen in die Luft. Die Luft verzerrte alles um ihn vor Hitze.
Das erfreute den Mann, als er seine Macht erkannte, und ein Lächeln spielte das erste Mal in seinem Leben um seine Lippen.
Doch als er die Menschen sah, die erschraken und auseinanderliefen und schrien, da erschauderte er und riss sich die Leine vom Arm.
Sofort trat Stille ein und die Sonne brach durch die schwarzen Wolken. Die hellen Gestalten fielen zu Boden und wurden zu Asche und wurden ein Raub des Windes.
Der Mann lief davon.
Und nie wieder würde ein Lächeln über sein Gesicht spielen.